Logopädie Graz

Helena Pernul, BSc, Ihre Wahllogopädin in Graz und Bruck/Mur

Mobile Logopädie in Graz, Graz Umgebung, Bruck/Mur und Kapfenberg

Antworten auf Fragen zur Logopädie

Wie arbeiten Logopäden genau?
Die Arbeit eines Logopäden beginnt zumeist nach ärztlicher Zuweisung. Nach einem Erstgespräch und einer Diagnostikerhebung kann eine störungsangepasste, individuelle Therapie erfolgen. Je nach Störungsbild und Alter des Betroffenen unterscheidet sich die Therapie natürlich stark.
Im Unterschied zu Sprachheilpädagogen oder Stimm- und Sprechtrainern, versucht ein Logopäde nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern die Ursache zu erkennen und zu beseitigen.

Ab wann ist eine logopädische Therapie notwendig?
Bezüglich des Alters kann man hier keine genaue Aussage treffen. Beispielsweise benötigen auch wenige Wochen alte Säuglinge zum Teil eine logopädische Therapie (Fütterstörungen). Im Bereich der Sprachtherapie bei Kindern gilt: Je früher eine Verzögerung oder eine Störung der Sprachlichen Entwicklung entdeckt und therapiert wird, desto schneller kann das Kind den Rückstand aufholen. Bei erwachsenen Patienten hängt die Notwendigkeit der Therapie auch oft davon ab, ob der Betroffene etwas ändern möchte oder nicht.

Logopädie für Erwachsene: Was wird gemacht?
Im Bereich der Erwachsenen-Therapie stehen einerseits Menschen mit stimmlichen Beschwerden und andererseits Menschen mit neurologischen Erkrankungen im Vordergrund. Auch hier orientiert sich die Therapie am individuellen Störungsbild. Bei Aussprache-, Schluck- oder muskulären Problemen kommt es beispielsweise zum Muskelaufbautraining. Bei Patienten mit sprachlichen Defiziten (z.B. Erfassen sprachlicher Inhalte…) ist es umso wichtiger, den Betroffenen genau an der Stelle abzuholen, an der er steht.

Wie lange dauert die logopädische Behandlung?
Zu dieser Frage kann leider keine pauschale Aussage getroffen werden. Die Anzahl der benötigten Einheiten schwankt je nach Patienten und Störungsbild stark. Selbst wenn zwei Personen exakt dieselben Symptome zeigen, kann die Anzahl der benötigten Einheiten stark voneinander abweichen. Verschrieben werden allerdings meistens 7 – 10 Einheiten, danach muss eine erneute Zuweisung eines Arztes erfolgen.

Logopädie bei Kindern: Wie läuft das ab?
Wie auch im Erwachsenenbereich unterscheidet sich die Therapie je nach Störungsbild. Aber auch in diesem Bereich kann sowohl am Muskelaufbau als auch an den höheren sprachlichen Funktionen (z.B. Erfassen und Umsetzen sprachlicher Inhalte) gearbeitet werden. Je nach Alter des Kindes muss die Therapie mehr oder weniger spielerisch erfolgen. Wichtig ist es, auch zu bedenken, dass es im Kinderbereich zumeist darum geht, neue Inhalte zu vermitteln. Gerade im neurologischen Bereich geht es vielmehr darum, bereits erlernte Inhalte wieder neu zu entdecken.

Je früher Kinder mit logopädischen Problemen eine 
                Therapie machen, umso größer die Erfolge

Wie teuer ist die Therapie?
Allgemein orientieren sich die Preise für eine Therapie am vorgeschlagenen Stundensatz des Berufsverbandes Logopaedieaustria (Stand Juli 2019: 87,09/Stunde). Meine Tarife finden Sie hier: Tarife mobile logopädische Praxis Graz und Bruck/Mur

Wer übernimmt die Therapiekosten?
In der Steiermark gibt es im freiberuflichen Bereich nur Wahllogopäden (Stand Juli 2019). Das bedeutet, dass je nach Krankenkasse ca. die Hälfte des anfallenden Betrags von der Krankenkasse übernommen wird. Der Restbetrag muss selbst übernommen werden.

Wer verordnet Logopädie?
Verordnet wird die Therapie entweder vom Hausarzt oder vom jeweiligen Facharzt (Kinderarzt, Neurologe, HNO-Arzt…). Die Bewilligung der Therapie erfolgt durch die Krankenkasse (beim Arzt nachfragen).


Sprechtherapie Graz

Informationen zur logopädischen Therapie

In der logopädischen Therapie wird auf Störungen des Sprechens, der Atmung, des Schluckens, der Sprache (sowohl schrift- als auch lautsprachlich) und des Hörens eingegangen. Durch eine, auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse angepasste Therapie können je nach Störungsbild uns Krankheitsverlauf größere oder kleinere Verbesserungen erzielt werden.

Ablauf der logopädischen Therapie bei Kindern und Erwachsenen

Sprechen, verstehen und verstanden werden: Unser Leben besteht aus Kommunikation. Mit Hilfe unterschiedlichster Behandlungsmethoden kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen die Sprach-, Stimm-, Sprech- und Schluckfunktion verbessert werden.

Beim Erstgespräch wird die Krankengeschichte erhoben. Auch die Möglichkeit einer Einsicht in Vorbefunde ist von Vorteil. Je nach Störung kommt es zu einer kurzen Überprüfung von Fähigkeiten oder Muskelstrukturen. So kann erfasst werden, ob und wann welche Testungen zur Einstufung des jeweiligen Störungsbildes erforderlich sind.

Grazer mobile logopädische Praxis für Sprach- und 
                Sprechstörungen für Kinder und Erwachsene

Anhand einer störungsspezifischen Testung kann anschließend ein erster Therapieplan zur Erarbeitung des gesetzten Zieles erstellt werden.

Die Therapie wird je nach Ressourcen des Patienten individuell gestaltet. Während mit Kindern Ziele in erster Linie spielerisch erarbeitet werden, ist die Therapie im Erwachsenenbereich stark von der Grunderkrankung abhängig. Häufig kann die Therapie mit Hilfe eines Heimübungsprogramms unterstützt werden. Während Erwachsene und ältere Kinder dies meist alleine durchführen können, sind schwer betroffene Patienten und Kleinkinder häufig auf die Hilfe von Bezugspersonen angewiesen. Hier empfielt sich die Anwesenheit der entsprechenden Bezugspersonen auch in den Therapiesitzungen.

Logopädische Praxis für Kinder bei Sprech-, Sprach- 
                und Leseproblemen

Dauer und Häufigkeit der Therapie sowie Therapiepausen

Abhängig von der Belastbarkeit des Patienten (Allgemeinzustand, Alter…), dem bestehenden Störungsbild (Sprachstörung, Schluckstörung, Stimmstörung, muskuläre Störung) und dem Schweregrad der Störung kann sich sowohl die benötigte Therapiehäufigkeit als auch die Therapiedauer stark unterscheiden. Zumeist wird im freiberuflichen Setting eine Einheit pro Woche durchgeführt, bei Bedarf kann die Frequenz allerdings erhöht werden.

Der zuweisende Arzt verschreibt zunächst meist 7 bis 10 Therapieeinheiten zu 30, 45 oder 60 Minuten. Je nach Bedarf kann mit einem logopädischen Befund um eine Verlängerung der Therapie oder der einzelnen Einheiten angesucht werden.

Eine genaue Anzahl der benötigten Therapieeinheiten kann in keinem Bereich festgelegt werden, da es große individuelle Unterschiede gibt.

Zum Ende eines Therapieblocks muss für eine teilweise Rückerstattung der Therapiekosten durch die Krankenkasse eine erneute Befundung erfolgen. Je nach Bedarf muss dazu eine Zwischen- oder eine Abschlusstestung durchgeführt werden.

Eine längere Therapiepause kann sowohl Vorteile als auch Nachteile haben. Bei Patienten welche ihr Ziel schon fast erreicht haben, kann eine Pause in Verbindung mit einem Übungsprogramm beispielsweise durchaus sinnvoll sein. Auch bei Patienten, welche „therapiemüde“ sind, kann eine Pause Sinn machen, da sie manchmal wieder mehr Motivation schaffen kann. Bei schwereren Störungen, erst kürzlich begonnener Therapie oder fortschreitenden Störungen führt eine Pause allerdings meistens zu einem Rückschritt.

Fallbeispiel einer erfolgreichen Therapie?

Da jede Therapie individuell auf eine einzelne Person zugeschnitten werden muss, ist das Erstellen eines Fallbeispiels schwer möglich bzw. wenig aussagekräftig. Auch bei 2 Personen mit exakt demselben Störungsbild kann sich sowohl die Therapiegestaltung als auch die benötigte Einheitenanzahl stark unterscheiden. Grund dafür ist die Individualität eines jeden Menschen.

Zuweisung, Zahlung, Rückerstattung

Um nach Beendigung eines Therapieblocks eine Rückerstattung durch die Krankenkasse zu bekommen, benötigt man sowohl eine Zuweisung durch einen Arzt (Facharzt oder Hausarzt), als auch eine chefärztliche Bewilligung für die Therapie. Zuweisung und Bewilligung müssen nach der Zahlung gemeinsam mit Honorarnote, Zahlungsbestätigung und logopädischem Befund bei der Krankenkasse abgegeben werden. Nach dem Einreichen wird je nach Krankenkasse ein gewisser Kostenbeitrag zurückerstattet.

In meiner Praxis ist eine Zahlung per Erlagschein oder Überweisung möglich.